Informationen
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Der Hamburger Bauernverband wurde 1948 gegründet und besteht seit über 60 Jahren. Er ist die berufsständische Vertretung der Landwirte, Gartenbauern, Obstbauern und Gemüsebauern sowie der Menschen im Ländlichen Raum der Freien und Hansestadt Hamburg. Er vertritt und fördert ihre Anliegen gegenüber der Politik, den Behörden und der Öffentlichkeit.
Der Präsident wird bei seinen Aufgaben von den zwei Vizepräsidenten unterstützt. Die Organe des Bauernverbandes sind die Vertreterversammlung und der Vorstand. Der Vorstand besteht aus dem Präsident, den Vizepräsidenten und sieben weiteren Mitgliedern.
Der Verband hat folgende Aufgaben:
- Er wirkt mit an der Gestaltung der Gesetzgebung und der Verwaltung
- Er setzt sich für den Schutz und die Erhaltung des Privateigentums ein
- Er wahrt die Belange des Mitgliedes in lohn- sozial und arbeitsrechtlichen Fragen
- Er vertritt die Mitglieder vor Behörden und Gerichten
Das heißt im Konkreten, dass er Stellung nimmt zu
- Landschaftsrahmenplänen, Landschaftsnaturschutzgebieten, Naturschutzmaßnahmen und Naturschutzprogrammen
- Gesetzen: z.B. Bundesnaturschutzgesetz, Düngeverordnung
- Ausweisung von Wasserschutzgebieten
- Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
- Verpachtung städtischer Flächen
- Mitwirkung an der Ausarbeitung von Kooperationsangeboten als Alternative zu behördlichen Planungen
Landwirtschaft in Hamburg
Ein Fünftel der Gesamtfläche Hamburgs werden landwirtschaftlich und gartenbaulich genutzt. Während die klassischen landwirtschaftlichen Betriebe über die ganze Stadt verteilt sind, dominiert in den Vier- und Marschlanden der Gemüse- und Blumenanbau sowie im hamburgischen Teil des Alten Landes der Obstanbau. Diese Kulturlandschaften sind außerordentlich reizvoll. Hier zeigt sich in besonderer Weise, welchen hohen Stellenwert die landwirtschaftliche Kulturlandschaft für die Naherholung der Hamburger Bevölkerung hat.
Die in Hamburg erzeugten Produkte zeichnen sich durch Frische und eine hohe Qualität aus. Die Vermarktung erfolgt insbesondere über den Großmarkt für Obst, Gemüse und Blumen, das Vieh- und Fleischzentrum, genossenschaftliche Vermarktungseinrichtungen, die Wochenmärkte und die Direktvermarktung ab Hof.
Die Entwicklungsmöglichkeiten der Betriebe werden im Stadtstaat Hamburg stark beeinflußt durch Belange des Natur- und Landschaftschutzes sowie des Ressourcenschutzes. Hinzu kommen die Flächenbedurfnisse für Wohnen, Gewerbe und Verkehr.






